Eigentlich sollte hier ein März-Rückblick stehen. Dann kam der April dazu, und plötzlich ist es schon Mai. Also wird es diesmal ein Monatsrückblick März & April 2026 im Doppelpack.
März und April waren voll: mit Veranstaltungen, Blogartikeln, Coachingterminen, ISO-Projektarbeit, Familienzeit, Kolleginnen-Treffen, Wasser, Fahrradwegen und einer Ausbildung, für die ich dienstagmorgens um 1:30 Uhr aufstehe.
Wenn ich auf diese beiden Monate schaue, sehe ich keinen sauberen Kalender mit hübsch sortierten Themen. Ich sehe eher mehrere Fäden, die sich weiter verknüpfen: LifeSurfer wird wieder klarer. Meine fachliche Ausrichtung schärft sich weiter und meine eigenen Ressourcen konnte ich wieder aktiver nutzen.
Im März standen unter anderem die Female Revolution im RheinRiff, der vorbereitende Kurs Surf Therapy for Trauma Recovery und das Event „Selbstliebe ist Fürsorge“ in der Praxis Femantes in Köln im Vordergrund.
Im April hat meine Ausbildung zum Surf Therapy Facilitator bei Groundswell begonnen.
Dazu sind mehrere Blogartikel erschienen, die meine Themen noch einmal anders sichtbar machen.
Viele neue Blogartikel: LifeSurfer wird sichtbarer
März und April waren für mich auch Schreibmonate. Wenn ich die Blogartikel nebeneinander sehe, merke ich, wie viel sich gerade sortiert. Da geht es um Feminismus, Regulation, Coaching, Vergänglichkeit, Surfen, Meer und meinen eigenen Weg mit LifeSurfer.
Schreiben hilft mir, genauer zu werden. Nicht im Sinne von „Content produzieren“, damit irgendetwas online ist. Eher so: Ich merke beim Schreiben, wo ein Gedanke noch unscharf ist. Wo ich eine Formulierung brauche, die wirklich zu mir passt. Wo ein Thema mehr Tiefe hat, als es auf den ersten Blick scheint.

Diese Blogartikel und weitere haben im März und April das Licht der Welt erblickt:
- Weltfrauentag 2026: Feminismus, Gleichwürdigkeit und was Frauen stärkt
Ein Artikel zum Weltfrauentag und zur Frage, was Frauen wirklich stärkt: im Alltag, in Beziehungen, in Strukturen und in der Art, wie wir miteinander umgehen. - Vom Kopf zurück ins Spüren: Wie Regulation wirklich entsteht
Einer der wichtigsten Artikel für meine Arbeit. Es geht darum, warum Regulation über den Körper läuft, warum Sicherheit eine Rolle spielt und weshalb wir uns oft erst wieder spüren müssen, bevor wir uns wirklich sortieren können. - Hanami Bedeutung: Was die Kirschblüte uns über Vergänglichkeit lehrt
Ein ruhigerer Text über Kirschblüten, Vergänglichkeit und diesen kurzen Moment im Jahr, in dem Schönheit so deutlich zeigt, dass sie nicht festzuhalten ist. - Notfall-Muschel Auflösung: Was wirklich hinter meinem Aprilscherz steckt
Die Auflösung zur Notfall-Muschel. Aus dem Scherz wurde ein Text über Meer, Sehnsucht, Regulation und die Frage, was uns in innerem Seegang wirklich helfen kann. - Wie ich mit 47 surfen angefangen habe – und wie daraus LifeSurfer entstand
Ein sehr persönlicher Artikel. Darin erzähle ich, wie ich mit 47 zum ersten Mal auf einem Surfboard stand und warum dieser Moment für mich weit mehr war als ein neues Hobby. - Was ist Coaching – und warum kann es so viel verändern?
Ein Grundlagenartikel darüber, was Coaching aus meiner Sicht leisten kann, worauf es ankommt und warum gute Fragen manchmal einen sehr ehrlichen Prozess anstoßen.
Wenn ich diese Liste sehe, wird mir bewusst: LifeSurfer ist nicht ein einzelnes Thema. Es ist aus vielen Erfahrungen, Fachperspektiven und Momenten entstanden, die sich über die Jahre gesammelt haben. Im Monatsrückblick März & April 2026 ist davon viel nach außen sichtbar geworden.
Female Revolution im RheinRiff: Weltfrauentag mit Blick aufs Wasser
Im März war ich bei der Female Revolution im RheinRiff rund um den Weltfrauentag.

Vom Fenster meiner Praxis aus schaue ich direkt auf das RheinRiff. Ich bin nicht ständig dort, aber der Ort ist für mich präsent. Wasser, Bewegung, Begegnung und Community liegen dort nah beieinander – und genau diese Verbindung passt gut zu dem, was mich mit LifeSurfer beschäftigt.
Der Weltfrauentag ist für mich ein Anlass, genauer hinzuschauen: Wo werden Frauen sichtbar? Wo halten sie viel zusammen? Wo übernehmen sie Verantwortung, oft selbstverständlich und ohne großes Aufheben? Und wo braucht es Formate, in denen genau das benannt werden darf?
Bei der Female Revolution ging es für mich auch darum, mit LifeSurfer präsent zu sein. Mit Themen, die mich seit Langem beschäftigen: mentale Gesundheit, Selbstführung, Resilienz und die Frage, wie wir in bewegten Zeiten bei uns bleiben können.
Gerade Frauen funktionieren oft sehr lange sehr gut. Sie tragen beruflich, familiär, organisatorisch und emotional viel. Irgendwann taucht dann eine einfache, aber wichtige Frage auf: Wo komme ich selbst eigentlich noch vor?
Diese Frage begegnet mir im Coaching immer wieder. Und sie gehört auch zu LifeSurfer. „Alles im Leben kommt in Wellen“ ist für mich kein hübscher Satz fürs Branding. Es beschreibt ziemlich gut, wie ich auf Leben, Veränderung und innere Bewegung schaue.
Selbstliebe ist Fürsorge: Event in der Praxis Femantes
Im März war ich außerdem mit dem Thema „Selbstliebe ist Fürsorge“ in der Praxis Femantes.
Selbstliebe ist ein Begriff, bei dem ich schnell vorsichtig werde. Er klingt manchmal nach Duftkerze, Schaumbad und schönen Sprüchen. Für mich wird er interessant, wenn er im Alltag ankommt. Dort, wo es konkret wird.
Fürsorge beginnt oft bei einfachen Fragen: Habe ich heute gegessen? Habe ich genug geschlafen? Merke ich, wann ich angespannt bin? Erlaube ich mir eine Pause, bevor nichts mehr geht? Sage ich Nein, wenn ich Nein fühle? Spreche ich mit mir so, wie ich mit einer guten Freundin sprechen würde?



In meiner Arbeit gehört Selbstliebe eng zu Selbstführung. Wer sich selbst führen möchte, darf sich zunächst selbst wahrnehmen. Den eigenen Körper. Die eigene Energie. Die eigenen Grenzen. Und vor allem die eigenen Bedürfnisse.
Das klingt einfach. Im Alltag ist es oft schwer, weil viele Menschen gelernt haben, weiterzumachen. Durchzuhalten. Zu funktionieren. Erst wenn der Körper lauter wird, hören sie hin.
Genau darum ging es bei diesem Event: Selbstliebe als konkrete Fürsorge. Im Kalender. In Pausen. In ehrlichen Entscheidungen. In einem freundlicheren Umgang mit sich selbst.
Ich mag an diesem Thema, dass es so nah am Alltag ist. Es braucht keine große Bühne. Es zeigt sich in kleinen Momenten. Und gerade deshalb ist es so wichtig.
Surf Therapy: Vom Vorbereitungskurs zur Ausbildung bei Groundswell
Im März habe ich den vorbereitenden Kurs Surf Therapy for Trauma Recovery gemacht. Im April hat dann meine Ausbildung zum Surf Therapy Facilitator bei Groundswell begonnen.

Und ja: Dafür stehe ich dienstagmorgens um 1:30 Uhr auf.
Die Ausbildung findet live in Kalifornien statt. Für mich bedeutet das: mitten in der Nacht aufstehen, Tee machen, Rechner aufklappen und versuchen, so wach zu sein, dass ich wirklich dabei bin. Das ist anstrengend. Gleichzeitig merke ich, wie sehr mich dieses Thema zieht.
Surf Therapy berührt den Kern meiner Arbeit. Da kommt so vieles zusammen, wofür mein Herz schlägt: mentale Gesundheit, Trauma-Sensibilität, Körperwahrnehmung, Wasser, Bewegung und Beziehung.
Es geht für mich nicht nur um Surfen. Es geht um diesen Moment, in dem ein Mensch wieder spürt: Ich bin da. Ich habe einen Körper. Ich darf atmen. Ich kann mich orientieren. Ich kann mit dem umgehen, was kommt.
Genau deshalb stehe ich dienstagmorgens um 1:30 Uhr auf. Weil ich spüre, dass hier etwas zusammenkommt, das schon lange in mir arbeitet. Meine fachliche Erfahrung, meine Liebe zum Wasser, meine eigene Geschichte mit dem Surfen und der Wunsch, Menschen auf eine Weise zu begleiten, die nicht nur über Worte geht.
Mich beschäftigt dabei vor allem, was passiert, wenn Menschen über Wasser und Bewegung wieder mehr Kontakt zu ihrem Körper bekommen. Wenn der Kopf leiser wird. Wenn Orientierung auch über Spüren entsteht. Wenn jemand merkt: Ich kann reagieren. Ich kann mich ausrichten. Ich kann mit einer Welle umgehen, auch wenn ich sie nicht kontrolliere.
Gerade im trauma-sensiblen Kontext braucht das viel Sorgfalt. Es geht um Sicherheit, Tempo, Wahlmöglichkeiten, Grenzen und gute Begleitung. Genau deshalb ist mir diese Ausbildung wichtig.
Ich bringe bereits viel aus meiner Arbeit als traumasensibler Coach, EMDR Coach und Moderatorin für Gruppenprozesse mit. Die Ausbildung ergänzt diesen Weg um eine fachliche Perspektive, die Wasser und Bewegung noch stärker einbezieht.
Dass diese Ausbildung für mich mit einem Wecker mitten in der Nacht beginnt, passt auf eine merkwürdige Weise. Es ist unbequem. Es fordert Einsatz. Und es zeigt mir sehr klar: Das ist mir wirklich wichtig.
Mein erster LifeSurfer Newsletter ist rausgegangen
Im April ist dank The Containt society mit Judith Peters und stefanie …. mein erster LifeSurfer-Newsletter rausgegangen.
MeeresLauschen statt GedankenRauschen

MeeresLauschen statt GedankenRauschen
Inzwischen sind sogar schon zwei weitere gefolgt. Für mich ist das ein wichtiger Schritt, weil der Newsletter ein anderer Kontaktpunkt ist als Social Media oder Blog.
Dort geht es nicht um schnelle Posts oder kurze Impulse im Vorbeiscrollen. Der Newsletter darf persönlicher sein. Etwas ruhiger. Näher dran an dem, was mich gerade beschäftigt und was ich weitergeben möchte.
Ich schreibe dort über mentale Gesundheit, Selbstführung, Regulation, Wasser, Wellen und kleine Impulse für den Alltag. Manchmal geht es um neue Blogartikel, manchmal um Gedanken, die noch nicht ganz artikelreif sind, und manchmal um Hinweise auf Workshops, Retreats oder neue Angebote.
Wer regelmäßig von LifeSurfer lesen möchte, kann sich hier den den LifeSurfer Newsletter „MeeresLauschen“ anmelden
Zurück ins Wasser und wieder mehr aufs Fahrrad
Im April habe ich auch persönlich gemerkt, wie gut mir Bewegung tut, wenn sie nicht nach Plan oder Leistung riecht.
Ich bin wieder mehr mit dem Fahrrad unterwegs. Das klingt unspektakulär, aber genau darin liegt für mich der Wert. Fahrradfahren bringt mich raus. Ich bin in Bewegung, an der Luft, bekomme den Kopf frei und komme anders durch die Stadt.
Außerdem war ich zum ersten Mal wieder schwimmen. Das Freibad hat geöffnet, und ich habe sofort gespürt, wie sehr mir Wasser gefehlt hat. Schwimmen sortiert mich. Es bringt meinen Körper in einen Rhythmus, ohne dass ich viel erklären oder analysieren muss.
Wald, Wasser, Fahrrad, Schwimmen: Das sind für mich gerade wichtige Ressourcen. Keine zusätzlichen Aufgaben. Eher kleine Rückwege zu mir selbst.
Gerade weil im März und April so viel los war, waren diese einfachen Dinge wichtig. Rausgehen. Fahren. Schwimmen. Atmen. Wieder im Körper ankommen.

Was im März und April 2026 sonst noch los war
- Zertfizierungs-Projekt für ein Familienunternehmen:
Im März und April habe ich weiter an einem Qualitätsmanagementsystem für ein Familienunternehmen gearbeitet, das die ISO-9001-Zertifizierung angestrebt und auch erhalten hat. Mich beschäftigt daran besonders, wie man gewachsene Strukturen so dokumentiert, dass sie im Alltag helfen und im Audit nachvollziehbar sind. - Interview mit Uwe Röniger (mybreev) und Anastasiya Zhu für das Lernkino:
Uwe und Anastasia haben mich im Gespräch ziemlich in die Zange genommen – auf eine gute Weise. Thema war mentale Gesundheit: meine Sicht darauf, die gesellschaftliche Entwicklung rund um dieses Thema und die Frage, was es braucht, um mental gesund zu sein und zu bleiben. Dabei ging es auch um kritische Fragen: Wird der Begriff inzwischen zu schnell benutzt? Was hilft Menschen wirklich im Alltag? Und wo braucht es mehr als gute Tipps?
Das Video zu unserem ersten Fragenblog findest du auf Instagram und LinkedIn. - Einweihung in Köln und Beratung von guten Freunden:
Ein persönlicher März-Moment war die Einweihung der neuen Räume von KölnBeratung auf dem Bonner Wall. Es ist schön, Menschen im eigenen Umfeld zu haben, bei denen beruflicher Austausch, Vertrauen und Freundschaft zusammenpassen. Mal sehen, welche gemeinsamen Projekte daraus noch entstehen.
Ausblick auf den Mai 2026
- Mental Health Month:
Der Mai ist Mental Health Month. Ich möchte dazu mehrere Blogbeiträge schreiben und mentale Gesundheit so betrachten, wie ich sie verstehe: beweglich, körpernah, alltagstauglich und ohne Druck zur Selbstoptimierung. - Surf & Soul Retreat in Andalusien:
Im Mai startet mein Surf & Soul Retreat. Die Vorbereitung wird jetzt sehr konkret: letzte Details, Packliste, Kommunikation mit den Teilnehmerinnen und alles, was diese Woche gut tragen soll.
Du möchtest noch kurzfristig dabei sein – schreib mir. - Coaching in meiner Praxis und bei Femantes:
Auch im Mai bleibt die direkte Arbeit mit meinen Klientinnen und Klienten zentral. In meiner Praxis und bei Femantes geht es weiter um Selbstführung, mentale Gesundheit, Orientierung und echte Veränderung im Alltag. - Ausbildung zum Surf Therapy Facilitator:
Die Ausbildung bei Groundswell läuft weiter. Dienstags bleibt der Wecker also sehr früh gestellt. - Kooperationen und kollegialer Austausch:
Ich freue mich auf weitere Treffen mit Kolleginnen, auf Kooperationsideen und gegenseitigen Support. Gerade wenn neue Themen wachsen, tut gemeinsames Denken gut.