Dieser Jahresrückblick 2025 beginnt für mich mit einem Wort: Bewegung.
Nicht die laute Bewegung, die man von außen sofort erkennt.
Sondern die leise, die innen beginnt – dort, wo etwas wieder weich wird.
Wo der Körper wieder mitreden darf.
Wo Entscheidungen nicht aus Druck entstehen, sondern aus Stimmigkeit.
2025 war kein Jahr des Ankommens. Es war ein Jahr des Erinnerns: an das, was mich lebendig macht.
An Freude – nicht als Flucht, sondern als Ressource.
An Begegnung – nicht als Strategie, sondern als Resonanz.
Und an die Wahrheit, die mich in allem begleitet:
Alles im Leben kommt in Wellen.
Und wir dürfen lernen, diese Wellen bewusst wahrzunehmen, mit ihnen zu gehen – ohne darin unterzugehen.
Dieses Jahr hat mich körperlich bewegt: Wald, Wasser, Meer. Schwimmen, Surfen, Yoga.
Es hat mich geistig bewegt: Kunst, Kultur, Gespräche, neue Perspektiven.
Und es hat mich beruflich bewegt: in meiner Praxis im Areal Böhler, im 1:1, in EMDR, in Workshops, Vorträgen, Kooperationen – und in meinem Einstieg bei FEMANTIS.
Nicht alles ist aufgegangen.
Nicht jede Welle war „gut zu surfen“.
Aber ich bin drangeblieben.
An mir.
An LifeSurfer.
An dem, wofür ich losgegangen bin.
Dieser Jahresrückblick ist kein Best-of. Er ist ein Blick hinter die Kulissen:
auf das, was trägt, was sich verändert hat, was leiser wurde – und was in mir neu begonnen hat.
Wenn du gerade mitten in deinen Wellen steckst: Vielleicht findest du hier nicht die „richtigen Antworten“, sondern etwas Besseres –
eine Erinnerung an dich.
Meine Themen und Highlights in 2025
In Bewegung kommen – innerlich, körperlich, im Leben
2025 war für mich ein Jahr, in dem Bewegung eine neue Bedeutung bekommen hat.
Nicht im Sinne von höher, schneller, weiter. Sondern als etwas, das mich wieder mit mir selbst verbindet.
Bewegung begann in diesem Jahr von innen heraus. Als leises Spüren. Als Wahrnehmen dessen, was mir guttut – und dessen, was nicht mehr passt.
Nicht alles musste sofort entschieden oder gelöst werden. Aber vieles durfte in Bewegung kommen.
Diese innere Bewegung zeigte sich auch ganz konkret im Körper.
Ich war häufiger im Wald als in den Jahren zuvor. Nicht, um Schritte zu zählen, sondern um mich zu regulieren, zu atmen, zur Ruhe zu kommen. Der Wald wurde zu einem Ort, an dem ich wieder bei mir ankommen konnte.

Im Frühjahr und Sommer habe ich das Schwimmen wieder für mich entdeckt. Ganz schlicht, im Freibad. Nicht spektakulär – aber wohltuend.
Das Gefühl, auch im Freibad vom Wasser getragen zu werden, hat etwas in mir aktiviert, das lange im Hintergrund war. Das zu tun, was mich auf meinem Weg unterstützt.


Zeit am Meer ist in jedem Jahr ein wichtiger Teil in meinem Leben.
Das Meer erdet mich, schenkt mir Klarheit und Kraft.
Beim Surfen und beim am Meer sein habe ich wieder gespürt, wozu mein Körper fähig ist – nicht aus Leistung heraus, sondern aus Präsenz und Freude.

Auch Yoga hat wieder Platz in meinem Leben gefunden.
Nicht in einer leistungsorientierten Form, sondern mild, spürend, atemgeführt. Eine Praxis, die zu meinem aktuellen Lebensabschnitt passt.
Weniger Anspruch.
Mehr Lauschen.
Zu dieser Bewegung gehörten auch Ortswechsel:
Spanien, Niederlande, Frankreich – und immer wieder der Wald und Meer.
Diese Wechsel haben mir geholfen, Perspektiven zu verändern, Abstand zu gewinnen und mich neu auszurichten.



In Bewegung kommen bedeutete 2025 nicht, ständig unterwegs zu sein.
Sondern mir zu erlauben, nicht stehen zu bleiben, wenn etwas innerlich festgefahren war.
Kleine Schritte zu gehen.
Den Körper mitzunehmen.
Und darauf zu vertrauen, dass Bewegung nicht immer laut sein muss, um wirksam zu sein.
Erinnern statt Funktionieren – Kunst, Kultur und das Wiederfinden von Freude
2025 war für mich auch ein Jahr des Erinnerns.
Nicht im nostalgischen Sinn. Sondern als bewusste Bewegung weg vom reinen Funktionieren – hin zu dem, was mich lebendig macht.
Ich habe begonnen, Kunst, Kultur und Musik wieder mehr in mein Leben einzuladen.
Museen – Ausstellungen – Konzerte.
Nicht als Pflichtprogramm, sondern als Resonanzraum. Als Orte, an denen etwas in mir antwortet, ohne dass ich es erklären muss.
Auch das Tanzen hatte wieder mehr Platz.
Nicht perfekt. Nicht choreografiert.
Sondern frei, verspielt, verbunden.
Als rheinische Frohnatur liegt mir das Feiern, das Verkleiden, das gemeinsame Lachen im Blut. Karneval war dafür ein gutes Beispiel – nicht oberflächlich, sondern verbindend mit Freunden.


Dieses Erinnern hatte viel mit Freude zu tun.
Mit der Frage:
Wo bin ich in meiner Energie?
Was nährt mich wirklich?
Und wie darf Freude auch dann Raum haben, wenn das Leben gleichzeitig herausfordernd ist?
Gerade in einer Zeit, in der gesellschaftlich viel Schwere, Angst und Polarisierung spürbar waren, wurde mir eines sehr klar:
Freude ist kein Luxus.
Und sie ist kein Zeichen von Verdrängung. Sie ist eine Ressource.
Dieses Jahr hat mich gelehrt, mir diese Ressource bewusster zu erlauben.
Nicht immer.
Nicht dauerhaft.
Aber immer wieder.
Erinnern statt Funktionieren hieß auch, nicht alles zu bewerten oder zu optimieren.
Manches durfte einfach wirken.
Ein Konzert.
Ein Abend mit Freunden.
Ein Gespräch, das inspiriert.
Ein Museum, das etwas in Bewegung bringt.






Diese Momente waren keine Ablenkung vom Wesentlichen.
Sie waren wesentlich.
Weil sie mich zurückgeführt haben zu mir – zu meinem Sein, meiner Wahrnehmung und meiner inneren Weite.
Mentale Gesundheit als Haltung – mein roter Faden im Leben und im Arbeiten
Mentale Gesundheit war 2025 kein neues Thema für mich.
Aber sie ist in diesem Jahr noch klarer zu meinem roten Faden geworden – im Leben wie im Arbeiten.
Nicht als Methode.
Nicht als Tool.
Nicht als weiteres Konzept.
Sondern als Haltung.
Mentale Gesundheit meint für mich die Art, wie wir mit uns selbst umgehen. Wie wir Belastungen wahrnehmen. Wie wir mit innerem Druck, mit Krisen, mit Übergängen umgehen. Und wie viel Raum wir Sicherheit, Selbstregulation und Würde geben – gerade dann, wenn es schwierig wird.
Diese Haltung hat sich durch all meine Formate gezogen:
- im Einzelcoaching,
- im traumasensiblen Coaching,
- in EMDR,
- im Paarcoaching,
- in Workshops und Retreats,
- Vorträgen und Begegnungen.
Ein wichtiger Schritt in diesem Jahr war mein Einstieg bei FEMANTIS im Juni.
Die Möglichkeit, als traumasensibler Coach und EMDR-Coach in der Praxis für ganzheitliche Frauenheilkunde und Gesundheit tätig zu sein, hat meine fachliche Ausrichtung noch einmal vertieft.
Dort durfte und darf ich Frauen in herausfordernden Lebensphasen begleiten – mit Zeit, Präsenz und einem klaren Blick auf das, was stabilisiert und stärkt.
Mentale Gesundheit ist 2025 noch stärker dorthin gerückt, wo sie hingehört: mitten in den beruflichen Alltag.
In Leadership-Workshops, in der Arbeit mit Führungskräften, in Vorträgen und Formaten, in denen deutlich wurde:
Mentale Gesundheit ist kein Randthema.
Sie ist Voraussetzung für gutes Arbeiten, für Führung, für Zusammenarbeit.



Besonders spürbar wurde das auch im Austausch mit der Startup-Szene der Wirtschaftsförderung Rhein-Kreis-Neuss und dem Startplatz und im Kontakt mit Unternehmen.
Dort, wo Aufbruch, Tempo und Unsicherheit zusammenkommen, wird mentale Gesundheit schnell zu einer Frage von Nachhaltigkeit.
Was mich dabei getragen hat, war weniger die Frage nach der richtigen Intervention, sondern nach dem richtigen Raum und der respektvollen Haltung:
Wie fühlt sich Sicherheit an?
Welche Werte unterstützen uns?
Was hilft Menschen, wieder bei sich anzukommen?
Und wie kann Entwicklung geschehen, ohne neue Überforderung zu erzeugen?
2025 hat meine Überzeugung gestärkt, dass mentale Gesundheit nicht „gemacht“ wird. Sie entsteht dort, wo Menschen gesehen werden, wo respektvolle Begegnungen möglich sind.
Wo sie sich erinnern dürfen, wer sie sind.
Und wo sie lernen, und wieder mehr bei sich zu bleiben – gerade dann, wenn es stürmisch wird.
LifeSurfer im zweiten Jahr – mit den Wellen gehen und dranbleiben
2025 war mein zweites Jahr mit LifeSurfer im Areal Böhler.
Und dieses Jahr war vor allem eines: Dranbleiben.






Nicht alles lief rund.
Nicht alles war klar.
Nicht jede Welle war gut zu surfen.
Und genau darum ging es.
LifeSurfer ist meine Essenz.
Meine Art, das Leben zu verstehen.
Dass alles in Wellen kommt.
Dass wir diese Wellen nicht stoppen können.
Und dass es im Leben – wie im Arbeiten – darum geht, immer wieder aufs Board zu steigen.
Auch dann, wenn man fällt.
Auch dann, wenn man zweifelt.
Auch dann, wenn man noch nicht weiß, wie die nächste Welle aussieht.
2025 war kein Jahr für laute Durchbrüche. Es war ein Jahr für echte Begegnungen – und für das stille Ja zum Prozess.
An das Ausprobieren.
An das Weitergehen.
An das Dabeibleiben.
LifeSurfer hat sich 2025 in sehr konkreten Begegnungen und Projekten gezeigt.
In eigenen Workshops und Vorträgen, die ich konzipiert und durchgeführt habe – online und live, für unterschiedliche Zielgruppen, mit Themen wie Achtsamkeit im Alltag, Gelassenheit, Resilienz und innere Stabilität.
- In Co-Kreationen, die aus Resonanz entstanden sind:
zum Beispiel im Workshop „Leadership 3.0“ gemeinsam mit Peter Fassbender, - oder im Rahmen der Workshop-Reihe „Align to Shine“, initiiert von Kate Bersing, in der ich Teil eines gemeinsamen Feldes war – nicht als Einzelkämpferin, sondern eingebettet in einen größeren Zusammenhang.
Auch meine Vorträge in der Praxis FEMANTIS gehören für mich zu diesem Kapitel.
Nicht als separates Projekt, sondern als Ausdruck dessen, wofür LifeSurfer steht:
Menschen alltagstauglich zu begleiten, ihnen Werkzeuge an die Hand zu geben, und Räume zu öffnen, in denen sie sich selbst wieder näherkommen können.
Zu diesem Jahr gehört auch SoulSide hub.
Ein Raum, der weiter existiert – auch wenn er sich verändert hat. Heute gestalte ich ihn gemeinsam mit Kate Bersing.
Unter dem Dach von Soulside hub ist unter anderem die Reihe „Wir wählen Freude“ entstanden.
Initiiert in einer Zeit, in der gesellschaftlich viel Schwere, Angst und Verunsicherung spürbar waren – kurz vor der Bundestagswahl.
„Wir wählen Freude“ war nie als Verdrängung gemeint. Sondern als bewusste Entscheidung. Die Entscheidung, auch in herausfordernden Zeiten freudvolle Momente zuzulassen.
Uns zu erinnern, dass wir Wahlmöglichkeiten haben. Und dass Freude verbinden, stabilisieren und Kraft schenken kann – gerade dann, wenn vieles im Außen unsicher ist.
Auch das ist für mich LifeSurfer:
Räume öffnen.
Impulse setzen.
Und anzuerkennen, dass nicht alles gleich bleiben muss, um Bedeutung zu haben.
2025 hat mir erneut gezeigt:
Mein Weg ist kein geradliniger.
Und er muss es auch nicht sein.
LifeSurfer lebt davon, dass ich dranbleibe, mich einlasse, lerne, weitergehe – und darauf vertraue, dass nicht jede Welle perfekt sein muss, um getragen zu werden.
Co-Kreation & Netzwerke – manches bleibt, manches geht
2025 wurde für mich besonders deutlich, wie sehr Co-Kreation ein lebendiger Prozess ist – und kein Zustand, den man festhalten kann.
Sie entsteht aus Resonanz. Und sie verändert sich.
Nicht jede Zusammenarbeit ist dafür gedacht, langfristig zu bestehen. Nicht jedes Netzwerk begleitet einen über Jahre. Manches ist für einen Abschnitt da. Manches für einen Impuls. Und manches darf sich leise wieder auflösen.
Ich habe 2025 viele Formen von Zusammenarbeit erlebt.
Tiefe Begegnungen. Inspirierende Projekte. Gemeinsame Räume, in denen etwas entstehen durfte.
Und ich habe gelernt, dass Loslassen Teil von Co-Kreation ist. Nicht als Scheitern, sondern als natürlicher Prozess.

Ein Projekt darf wirksam gewesen sein, auch wenn es sich verändert oder in anderer Form weitergeht.
Ein Netzwerk darf prägen, auch wenn sich Wege später trennen.
Co-Kreation heißt für mich heute nicht mehr, alles festzuhalten oder zu verstetigen, sondern aufmerksam zu bleiben:
Was trägt noch?
Was hat seinen Moment erfüllt?
Und wo entsteht Raum für Neues?
Der Jahresrückblick 2025 zeigt mir rückblickend vor allem eines:
Gelassenheit im Umgang mit Veränderung.
Und Vertrauen darin, dass Bewegung nicht Verlust bedeutet, sondern Entwicklung.
Sichtbar werden – nicht perfekt, aber lebendig
Ein weiteres wichtiges Thema in meinem Jahresrückblick 2025 ist das Sichtbarwerden.
Nicht laut. Nicht glatt. Sondern Schritt für Schritt – lebendig und aus meiner Essenz heraus.
Ich habe meine Website weiter aufgebaut, Texte geschrieben, Inhalte sortiert und ihr mehr Leben eingehaucht. Begonnen hatte dieser Prozess bereits Ende 2024 gemeinsam mit Sahneseiten und Carina, die mich dabei mit viel Klarheit, Geduld und Gespür begleitet hat.
2025 habe ich weitergebaut, sortiert, geschrieben – und nein: fertig ist das noch lange nicht. Aber lebendig.
Ein besonderer Meilenstein war für mich die neue Broschüre, die in diesem Jahr entstanden ist.
Zum ersten Mal habe ich darin meine Arbeit so gezeigt, wie sie wirklich ist:
nicht getrennt, nicht in Schubladen, sondern lebendig verbunden.
Sie vereint die drei Bereiche, in denen ich tätig bin:
- Persönliches Coaching – inklusive traumasensiblem Coaching und EMDR
- Business Coaching, Beratung, Workshops und Vorträge
- Retreats
Jeder dieser Bereiche folgt meiner Essenz.
Nicht reduziert, sondern lebendig.
Die Zusammenarbeit mit Christin vom Mainka Brand Studio war dabei etwas Besonderes.
Mit viel Feingefühl, Struktur und einem klaren Blick für Zusammenhänge ist etwas entstanden, mit dem ich mich wirklich zeigen kann – und das meine Arbeit in ihrer ganzen Bandbreite widerspiegelt.

Im Herbst habe ich dann begonnen zu bloggen.
Mein erster Blog.
Ein Schritt, der lange in mir gereift ist und den ich trotzdem erst gegangen bin, als ich bereit war, unfertig zu starten.
Sichtbar werden hieß für mich 2025 nicht, alles richtig zu machen.
Sondern sichtbar zu werden mit dem, was da ist. Nicht erst mit dem, was vielleicht irgendwann einmal perfekt sein könnte. Und was heißt schon perfekt?
Auch auf Social Media bin ich drangeblieben.
Nicht getrieben von Reichweite, sondern von dem Wunsch, meine Themen ehrlich zu teilen.
Dass ich in diesem Jahr die Marke von 1.000 Followern erreicht habe, ist für mich ein Zeichen von Kontinuität.
2025 hat mir gezeigt:
Sichtbarkeit ist kein Ziel.
Sie ist ein Prozess. Einer, der Mut braucht – und Vertrauen.
Abschließen & Loslassen – leise und würdevoll
Im Jahresrückblick 2025 gibt es einen Abschnitt, der keiner Erklärung bedarf. Er ist leise. Und er ist wichtig.
2025 war für mich ein Jahr des Abschließens.
Nicht abrupt. Nicht dramatisch. Sondern Schritt für Schritt – in einem Tempo, das respektvoll war gegenüber allen Beteiligten.
Manche Kapitel brauchen Zeit, um zu Ende zu gehen. Nicht, weil sie falsch waren. Sondern weil sie gelebt wurden. Weil sie getragen haben. Und weil sie irgendwann nicht mehr tragen.
Ich habe gelernt, dass Loslassen nicht bedeutet, etwas abzuwerten.
Sondern anzuerkennen, was war – und zugleich Raum zu öffnen für das, was werden will.
Dieses Jahr hat mir gezeigt, dass Abschlüsse nicht laut sein müssen, um wirksam zu sein.
Dass Würde nicht im Erklären liegt, sondern im Umgang. Und dass Frieden oft dann entsteht, wenn man aufhört, etwas festzuhalten, das sich längst bewegt hat.

Ich habe Dinge zu Ende gebracht, die lange offen waren.
Und habe erfahren, wie entlastend es sein kann, wenn ein Abschnitt nicht einfach endet, sondern bewusst abgeschlossen wird.
Loslassen war für mich 2025 kein Verlust.
Es war ein Akt von Klarheit. Und von Respekt – mir selbst gegenüber und anderen. Mit diesem Abschließen hat sich etwas beruhigt und zugleich etwas geöffnet.
Ein leiser Übergang. In das, was bleibt.
Und in das, was neu entstehen darf.
Weitere schöne und besondere Momente in 2025






Mein 2025-Fazit
Worauf ich 2025 stolz bin?
Wenn ich auf das Jahr 2025 zurückblicke, dann ist da vor allem eines:
Bewegung.
Nicht die laute, sichtbare Bewegung, sondern die, die im Inneren beginnt – und sich dann Schritt für Schritt im Außen zeigt.
Ich bin stolz darauf, dass ich drangeblieben bin.
An mir.
An LifeSurfer.
An meinem Weg.
2025 war mein zweites Jahr mit LifeSurfer im Areal Böhler.
Ein Jahr, das weniger von Klarheit geprägt war als von ehrlichem Forschen.
Von Ausprobieren, Innehalten und Neujustieren.
Von der Bereitschaft, nicht vorschnell Antworten zu geben, sondern mir Zeit zu nehmen, um zu spüren, was wirklich trägt.
Ich bin stolz darauf, dass ich mich nicht auf eine enge oder starre Spur festgelegt habe.
Und gleichzeitig bin ich stolz darauf, dass es eine klare innere Wahrheit gibt, die alles verbindet:
Dass alles im Leben in Wellen kommt – und dass ich Menschen darin begleite, diese Wellen zu surfen.
Diese Spur zeigt sich in unterschiedlichen Formaten:
im Einzelcoaching, im traumasensiblen Coaching, in EMDR, im Paarcoaching, in Workshops – online, live, allein und in CoCreation mit anderen.
Nicht beliebig.
Sondern getragen von Haltung, Erfahrung und Präsenz – und von meinem klaren Fokusthema: mentale Gesundheit.
Mentale Gesundheit nicht als Technik oder Konzept, sondern als gelebte Haltung und Ausrichtung. Als etwas, das mitschwingt und zugleich die Basis ist – im Einzelcoaching ebenso wie in Workshops, in EMDR, in Begegnungen und im gemeinsamen Raum.
Ich bin stolz darauf, dass ich mein Wissen, meine Erfahrungen und auch mein eigenes Durchleben zur Verfügung stelle – nicht als Methode, sondern als Einladung.
Als Raum, in dem Menschen sich erinnern dürfen, wer sie sind, an ihr Sein, ihre Stärke und ihre tiefe Wahrheit.
Ein zentrales Thema dieses Jahres war für mich Selbstwert.
Mich immer wieder an mich zu erinnern.
Darauf zu hören, was sich stimmig anfühlt.
Wahrzunehmen, wo ich in meiner Freude bin und wo meine Energie fließt.
Und ebenso bewusst zu lassen, was mich davon entfernt.
Nicht aus Rückzug, sondern aus Achtung vor mir selbst.
Ich bin stolz darauf, dass ich milder mit mir geworden bin.
Geduldiger.
Und gleichzeitig beharrlich.
Dass ich nicht aufgehört habe, mich mir selbst zuzuwenden – auch dann, wenn es unbequem war.
Ich bin stolz darauf, dass ich mich gesellschaftlich positioniert habe.
Dass ich Haltung gezeigt habe in einer Zeit, in der Angst, Unsicherheit und Spaltung sehr präsent waren.
Dass ich für Demokratie, Vielfalt, Gemeinschaft und dafür eingestanden bin, Freude bewusst zu wählen – nicht als Verdrängung, sondern als lebendige Kraft.

Ich bin stolz darauf, dass ich Dinge angegangen bin, die lange liegen geblieben waren.
Dass ich gelernt habe, große, schmerzhafte Themen in kleine, gehbare Schritte zu übersetzen – und diese Schritte dann auch zu gehen.
Ich bin stolz darauf, wie ich mit Abschieden umgegangen bin.
Mit dem Beenden von Kapiteln.
Mit dem Loslassen – würdevoll, friedlich und im Respekt vor allen Beteiligten.
Ich bin stolz darauf, dass ich meinem Körper wieder mehr Raum gegeben habe.
Durch Bewegung in der Natur, durch Schwimmen, durch Zeit am Meer, durch Surfen, durch eine mildere, passendere Form von Yoga.
Nicht leistungsorientiert, sondern spürend.

Ich bin stolz darauf, dass ich meine Webseite weiter aufgebaut habe.
Dass ich geschrieben habe.
Dass ich ihr mehr Leben eingehaucht habe.
Und dass ich im Herbst den Mut hatte, mit meinem Blog zu starten – auch wenn vieles noch nicht perfekt ist.
Ich habe mich durchgewühlt.
Und genau darauf bin ich stolz.
Ich bin stolz auf die Begegnungen dieses Jahres.
Auf alte Freundschaften, die getragen haben.
Auf neue Menschen, die inspiriert haben.
Auf Netzwerke, in denen Wertschätzung, Unterstützung und gemeinsame Stärke gelebt werden.
Und auf die Erfahrung, wie viel Zuversicht entsteht, wenn Menschen sich zusammenschließen, um Neues zu wagen.
Mein Stolz ist kein lauter Applaus.
Er ist ruhig.
Tief.
Und ehrlich.
2025 war kein Jahr des Ankommens.
Es war ein Jahr des Erinnerns.
Und des In-Bewegung-Kommens.
Was waren die besten Entscheidungen, die ich 2025 getroffen habe?
Wenn ich auf meinen Jahresrückblick 2025 schaue, dann war die wichtigste Entscheidung keine spektakuläre, sondern eine sehr grundlegende:
Dranzubleiben.
An mir. An meinem Weg.
Dranzubleiben – auch wenn es holpert. Auch wenn Dinge nicht sofort aufgehen. Auch wenn nicht alles rund läuft.
Diese Entscheidung hat mein Jahr getragen.
Und dran zu bleiben an dem Vertrauen, dass das, was mich und meine Angebote ausmacht genau das ist, was jetzt gebraucht wird.
Mein Wissen, meine Erfahrung, meine Professionalität und mein eigenes Durchleben nicht länger in Frage zu stellen, sondern anzuerkennen:
Das ist mein Beitrag und der darf in diese Welt.
Eine weitere sehr gute Entscheidung war, nicht jedem Impuls hinterherzulaufen. Nicht alles gleichzeitig zu wollen.
Sondern genauer hinzufühlen und mich bewusst für das zu entscheiden, was sich wirklich stimmig anfühlt.
In diesem Zusammenhang war mein Einstieg bei FEMANTIS eine der besten Entscheidungen 2025.
Teil eines ganzheitlichen Ansatzes zu sein, Menschen im Ganzen zu sehen und traumasensibel begleiten zu dürfen, berührt mich sehr – fachlich wie persönlich.
Dass ich dieses Angebot ergriffen habe, fühlt sich bis heute tief richtig an.
Eine weitere wichtige Entscheidung war, in Bewegung zu bleiben.
Nicht nur gedanklich oder beruflich, sondern ganz konkret körperlich.
Meinem Körper Aufmerksamkeit zu schenken. Ihn nicht als Funktionseinheit zu betrachten, sondern als Verbündeten.
Diese Entscheidungen haben meinem Jahr keine Sicherheit im klassischen Sinne gegeben.
Aber sie haben mir Gewissheit geschenkt.
Und Vertrauen in mich.
Und genau das war 2025 für mich entscheidend.
Was ich 2025 über mich selbst gelernt habe?
2025 hat mir sehr klar gezeigt, dass es nicht auf Masse ankommt.
Nicht auf endlose Stunden am Schreibtisch. Nicht auf große Konzepte, die im stillen Kämmerlein entstehen.
Die wertvollsten Impulse entstehen für mich aus einer Verbindung von Ruhe, Bewegung und bewusster Begegnung.
Aus dem Nach-innen-Hören ebenso wie aus Inspiration von außen. Aus Kunst, Kultur, Natur, Gesprächen und Momenten, in denen etwas in Resonanz geht.
Ich habe gelernt, mir Pausen nicht nur zu erlauben, sondern sie ernst zu nehmen. Nicht als Unterbrechung, sondern als Voraussetzung für Bewusstheit. Wenn Körper und Geist Raum bekommen, entsteht Weite. Und aus dieser Weite heraus entstehen Impulse, Entscheidungen und Kontakte, die tragen.
Ein zentrales Lernen dieses Jahres war für mich der bewusste Kontakt mit anderen Menschen.
Begegnungen, in denen man sich wirklich zuhört. Gespräche, die nicht auf Lösungen aus sind, sondern auf Verstehen. Momente, in denen Fragen wachsen dürfen und sich der eigene Blick schärft oder verändert.
So ein echter Kontakt kann überall entstehen.
In Freundschaften.
In Netzwerken.
In Zusammenarbeit.
Ich habe sie in sehr unterschiedlichen Kontexten erlebt:
- bei Netzwerktreffen des BPW,
- in der INSPIRE-Reihe und
- im Vortragsformat 12min.me.
Gerade dort habe ich erfahren, wie viel Kraft entsteht, wenn Menschen ihre Gedanken, Erfahrungen und Fragen teilen – ohne sich beweisen zu müssen.
Diese Form von Austausch inspiriert, öffnet Perspektiven und bringt innere Bewegung in Gang.
Auch der kollegiale Austausch – etwa im Rahmen der CoachCamp Meetups, initiiert von Annette und Anne – war Teil dieses Lernens. Ein weiterer Raum, in dem gemeinsames Reflektieren möglich ist.
Diese Form von Austausch wirkt sich direkt auf meine Arbeit aus.
Sie erweitert meinen Horizont. Sie hält meine Wahrnehmung beweglich. Und sie kommt vor allem auch den Menschen zugute, die zu mir kommen.
2025 hat mir noch einmal sehr deutlich gemacht, dass gute Begleitung immer auch Selbstfürsorge voraussetzt.
Wie im Flugzeug: Erst die eigene Sauerstoffmaske aufsetzen, bevor man anderen hilft.
Nicht aus Egoismus. Sondern aus Verantwortung.
Körperliche wie geistige Bewegung – Wald, Wasser, Kunst, Kultur, Begegnung – sind für mich deshalb keine Freizeitbeschäftigung. Sie sind ein fester Bestandteil meines Alltags und meiner professionellen Verantwortung.
Dieses Jahr hat mich gelehrt:
Tiefe entsteht nicht durch Anstrengung.
Sondern durch Präsenz und Freude.
Erste Male – Das habe ich 2025 zum ersten Mal erlebt oder nach langer Zeit wieder getan
- Einen Tanzkurs besucht – aus Freude, nicht aus Pflicht.
Und spätabends nach Köln gefahren, um tanzen zu gehen.
Etwas, das ich lange nicht mehr gemacht hatte – und das mich sehr lebendig fühlen ließ. - Meinen Blog gestartet.
Schreiben nicht nur für mich, sondern sichtbar.
Unperfekt, tastend – und genau deshalb richtig. - Regelmäßige Waldzeit fest in meinen Alltag integriert.
So kontinuierlich wie noch nie. Nicht nur als Spaziergang, sondern als bewusste Praxis für Ruhe, Klarheit und Selbstfürsorge. - Bewegung neu für mich entdeckt – jenseits von Leistung.
Spürend, nährend, passend zu meinem jetzigen Lebensabschnitt. - Mir erlaubt, langsamer zu beginnen.
Dinge nicht sofort zu können.
Nicht alles zu wissen – und trotzdem loszugehen.macht hast!
Welche wichtigen Lektionen hat mir 2025 mitgegeben?
Rückblickend bleiben für mich vor allem diese Lektionen:
- Loslassen ist kein Verlust, sondern Reifung. Manche Dinge dürfen sich verändern, ohne dass sie „umsonst“ waren.
- Dranbleiben schlägt Perfektion. Nicht weil es immer leicht ist – sondern weil es mich Schritt für Schritt trägt.
- Tiefe entsteht aus Präsenz – und aus Freude. Nicht aus Anstrengung. Nicht aus Druck.
- Ruhe ist produktiv – nur anders. Pausen sind kein „Stopp“, sondern der Ort, an dem Neues entsteht.
- Bewegung ist Medizin. Wald, Wasser, Atmen, Körper spüren: Das bringt mich zu mir zurück.
- Begegnung ist ein Beschleuniger. Nicht Reichweite, nicht Lautstärke – sondern echte Resonanz mit Menschen.
- Nicht jeder Impuls ist ein Auftrag. Je stimmiger meine Entscheidungen, desto ruhiger mein System.
Wofür bin ich 2025 besonders dankbar?
Ich bin dankbar für Menschen, die mich begleitet haben – für alte Freundschaften, die getragen und unterstützt, und für neue Begegnungen, die inspiriert haben.
Für Gespräche, die ehrlich waren. Für Lachen, Tanzen, gemeinsame Zeit.
Ich bin dankbar für meine Familie. Für Verbindung, für Nähe, für den Raum, den wir uns gegeben haben – auch in Zeiten von Veränderung.
Ich bin dankbar für LifeSurfer.
Dafür, dass ich Menschen begleiten darf.
Dafür, dass mir vertraut wird.
Und dafür, dass ich meinen Weg weitergehen darf, auch wenn er nie geradlinig ist.
Ich bin dankbar für Bewegung und Natur.
Für den Wald. Für das Wasser. Für das Meer.
Für mein Surfboard, das mich durch die Wellen trägt.
Für all die Momente, in denen mein Nervensystem ruhiger werden durfte und mein Blick weiter.
Ich bin dankbar für kleine und größere Reisen.
Für Perspektivwechsel, für Weite, für frische Luft im Kopf und im Herzen und auch für die Begegnung mit wundervollen Menschen.
Ich bin dankbar für meine Gesundheit.
Für meinen Körper, der mir immer wieder zeigt, was er braucht – und der mich trägt, wenn ich ihm zuhöre.
Ich bin dankbar dafür, hier in Deutschland leben zu dürfen.
In einer Demokratie.
In Freiheit.
Mit der Möglichkeit, Haltung zu zeigen und meine Stimme zu nutzen.
Und ich bin dankbar dafür, dass ich so viel habe.
Dass ich tun kann, was ich wirklich möchte und was mir entspricht.
Dass es Menschen gibt, die an mich glauben.
Und ich bin dankbar für die Fähigkeit, immer wieder innezuhalten,
milder mit mir zu werden und mich an das zu erinnern, was wirklich zählt.




Was waren meine größten Herausforderungen in 2025?
Eine der größten Herausforderungen 2025 war, Unsicherheit auszuhalten, ohne mich selbst oder meinen Weg sofort in Frage zu stellen.
Nicht alles war planbar. Nicht alles entwickelte sich so schnell oder so klar, wie erhofft.
Gerade im zweiten Jahr der Selbstständigkeit gab es Momente, in denen Dinge langsamer liefen oder sich anders gezeigt haben als gedacht.
Die Herausforderung bestand darin, dranzubleiben, ohne mich zu verhärten oder in Aktionismus zu verfallen.
Eine sehr konkrete Erfahrung war, dass ein geplantes Retreat nicht stattgefunden hat.
Das war enttäuschend – und gleichzeitig lehrreich.
Nicht alles, was stimmig ist, findet sofort den richtigen Zeitpunkt.
Und nicht jedes Vorhaben entfaltet seine Wirkung genau dann, wenn man es plant.
Auch persönlich war 2025 von Abschieden geprägt.
Dinge zu Ende zu bringen, Erwartungen loszulassen und Übergänge bewusst zu gestalten, war herausfordernd – und notwendig.
Was mir geholfen hat, war keine schnelle Lösung, sondern die Bereitschaft, bei mir zu bleiben, Unterstützung anzunehmen und Bewegung zuzulassen – innerlich wie äußerlich. 2025 hat mir gezeigt:
Tragfähigkeit entsteht nicht aus Kontrolle, sondern aus Vertrauen.

Was ist 2025 richtig gut gelaufen?
Wenn ich auf 2025 schaue, dann ist vieles genau deshalb gut gelaufen, weil ich mir erlaubt habe, mich weniger zu erklären und mehr ich zu sein – auch nach außen.
Menschen haben mich gefunden. Mit ihren Fragen, ihren Umbrüchen, ihren inneren Bewegungen.
Und dass sie mir ihr Vertrauen geschenkt haben – in Zeiten, die für sie oft sehr herausfordernd waren.
Ich durfte Menschen begleiten durch Prozesse, die Tiefe hatten. Die Mut gebraucht haben. Und die nicht immer leicht waren – aber ehrlich.
Im persönlichen Coaching, im traumasensiblen Arbeiten und in EMDR-Prozessen ist immer wieder ein gemeinsamer Raum entstanden, in dem sich etwas lösen, ordnen oder neu ausrichten durfte.
Diese Art von Vertrauen empfinde ich als großes Geschenk.
Sehr stimmig war für mich auch mein Einstieg bei FEMANTIS. Dort Teil eines ganzheitlichen Kontextes zu sein und Frauen in sensiblen Lebensphasen begleiten zu dürfen, hat meine Arbeit auf eine Weise ergänzt, die sich selbstverständlich angefühlt hat.
Auch Workshops und Vorträge – allein und in Kooperation – haben ihren Platz gefunden.
Nicht als etwas Getrenntes, sondern als Erweiterung dessen, was mir im Leben wichtig ist:
Begegnung, Reflexion und innere Bewegung.
Was 2025 ebenfalls richtig gut gelaufen ist:
Ich habe mir erlaubt, mehr Freude und Leichtigkeit mitzunehmen, auch in ernsten Themen.
Nicht als Verdrängung, sondern als Kraftquelle.
Dass ich mich nicht aufgespalten habe in „funktionieren“ und „leben“, sondern beides miteinander verbunden habe, fühlt sich rückblickend wie eines der größten Gelingen dieses Jahres an.
Was lasse ich im Jahr 2025 zurück und nehme es nicht mit in 2026?
Im Laufe dieses Jahres wurde mir immer deutlicher, dass Loslassen vor allem eines heißt: alte Vorstellungen von mir selbst hinter mir zu lassen.
Ich lasse den Glauben zurück, dass man früh morgens am Schreibtisch sitzen muss, um als fleißig, anerkannt oder erfolgreich zu gelten. Diese starre Idee davon, wie Arbeit auszusehen hat, passt nicht zu mir – und hat es in der Form noch nie.

Ich verabschiede mich von festen Einteilungen wie erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Für mich ist diese Trennung nicht stimmig. Meine Arbeit ist Teil meines Lebens. Und Dinge wie Waldzeit, Bewegung oder Innehalten sind kein „Vergnügen nach getaner Arbeit“, sondern Grundlage von Gesundheit, Klarheit und Selbstfürsorge.
Ich lasse die Vorstellung los, dass Erfolg nur auf eine bestimmte Weise entsteht.
Dass es feste Rhythmen, feste Zeiten, feste Abläufe braucht, um gut zu sein oder sichtbar zu werden.
Stattdessen nehme ich mit, meinem eigenen Rhythmus zu folgen und meiner inneren Stimme mehr zu vertrauen.
Ich verabschiede mich auch von der Härte, mit der ich mich manchmal selbst betrachtet habe.
Von innerem Druck. Von unnötigem Antreiben.
Was ich aus 2025 nicht mitnehme, sind alte Glaubenssätze darüber, wie ich zu funktionieren habe.
Was ich mitnehme, ist die Erlaubnis, so zu leben und zu arbeiten, wie es mir entspricht.
Wacher. Milder. Und verbundener mit mir selbst.
Mein 2025 in Zahlen – Mein Jahr in Resonanz
- Anzahl der echten Begegnungen: unzählbar
- Anzahl der bewegenden Gespräche: viele
- Anzahl der Menschen, die mir ihr Vertrauen geschenkt haben: jede einzelne Begegnung
- Anzahl der Momente, in denen ich bei mir geblieben bin: immer öfter
- Anzahl der Male, in denen ich Freude gewählt habe – trotz allem: immer wieder

Mein Ausblick auf 2026
Was ich 2026 anders – und bewusster – mache
2026 möchte ich vor allem bei mir bleiben. Mehr auf meine innere Stimme hören. Klarer spüren, was wirklich passt – und was nicht.
Ich möchte weniger in Aktionismus verfallen und stattdessen bewusster entscheiden.
Früher Nein sagen, um Raum für das zu lassen, was stimmig ist und JA ruft.
Ich nehme mir vor, in Bewegung zu bleiben – innerlich wie äußerlich, körperlich wie geistig. Nicht, um schneller zu sein, sondern um lebendig zu bleiben.
Auch 2026 wird es wieder Wellen geben – große, kleine und vielleicht auch gefühlt zu große.
Ich glaube, dass auch das kommende Jahr Kraft braucht.
Und ich vertraue darauf, dass die Energie da sein wird.
Ich freue mich auf Begegnungen im nächsten Jahr.
Auf neue Menschen und alte Freunde.
Auf Austausch und Ko-Kreation.
Auf gemeinsames Lernen und Wachsen.
Und ich möchte neugierig bleiben – und der Freude folgen.
So kannst du 2026 mit mir zusammenarbeiten
Auch 2026 begleite ich Menschen in unterschiedlichen Formaten aus einer ganzheitlichen Perspektive heraus.
Was alles verbindet, ist mein Fokus auf mentale Gesundheit als gelebte Haltung – und die Überzeugung, dass Entwicklung nicht durch Druck entsteht, sondern durch Präsenz, Vertrauen und Beziehung.
Ich arbeite vor Ort in meiner Praxis im Areal Böhler sowie online, je nach Lebenssituation, Thema und Bedarf.
1:1 Begleitung & Coaching
Im persönlichen Coaching begleite ich Menschen durch herausfordernde Lebensphasen, Übergänge und innere Prozesse.
Dazu gehören traumasensibles Coaching, EMDR sowie Mentoring, die Raum geben für Integration, Selbstregulation und neue Perspektiven.
Die Arbeit ist individuell, achtsam und immer an dem orientiert, was gerade wirklich gebraucht wird – nicht an starren Abläufen oder vorgefertigten Programmen.
Ein Teil dieser Arbeit findet auch im Rahmen meiner Tätigkeit in der Praxis FEMANTIS in Köln statt – in der Begleitung von Frauen in sensiblen und oft sehr bewegenden Lebenssituationen.
Workshops, Vorträge & Business-Begleitung
Ich arbeite mit Teams, Organisationen und selbständigen Menschen zu Themen wie mentale Gesundheit, Selbstführung, Resilienz, Achtsamkeit im Alltag und Leadership.
Das geschieht in Workshops, Vorträgen und interaktiven Formaten – live, online oder in Co-Kreation mit anderen. Nicht als fertiges Konzept von der Stange, sondern lebendig, dialogisch und nah an der Realität der Menschen.
Retreats – Zeit für Weite, Tiefe und Neu-Ausrichtung
Ein besonderer Raum meiner Arbeit sind die Surf & Soul Retreats.
Sie verbinden innere Arbeit mit Bewegung, Natur und bewusster Begegnung – nicht leistungsorientiert, sondern regulierend, klärend und stärkend.
Der nächste Retreat findet statt:
Surf & Soul Retreat | Andalusien
23.05.–30.05.2026
Südspanien / Atlantikküste
Eine Woche für Menschen, die wieder bei sich ankommen möchten. Für Klarheit, Erdung, Freude – und das Erinnern an die eigene Kraft.
Jenseits von Optimierungslogik und Selbstverbesserung.
Mehr Infos & Anmeldung:
LifeSurfer
Wenn du spürst, dass das mit dir in Resonanz geht, wenn du dir Begleitung wünschst – persönlich, im beruflichen Kontext oder in einem besonderen Raum – dann melde dich gerne bei mir.
Kontakt
Website: www. life-surfer.de
E-Mail: info@life-surfer.de
Instagram: lifesurfer.de
Alles Weitere entsteht im Gespräch.
Meine 5 Ziele für 2026
- Die Wellen des Lebens erfahrbar machen – nicht erklären.
Ich möchte noch klarer zeigen, dass das Leben nicht planbar ist, sondern in Wellen kommt.
Dass Entwicklung nichts ist, was man „richtig macht“, sondern etwas, das entsteht, wenn wir uns bewegen, zuhören, Vertrauen fassen und mutig sind.
Diese Arbeit geschieht im 1:1-Coaching genauso wie in Workshops und Begegnungen – dort, wo Menschen spüren, dass sie nicht falsch sind, sondern mitten im Prozess. - Mentale Gesundheit lebendig in den Alltag bringen.
Nicht als Konzept, nicht als Methode, sondern als Haltung, die trägt.
Ich möchte Menschen darin unterstützen, sich selbst besser zu verstehen, milder zu werden und ihr Nervensystem mitzunehmen – im Leben, in Beziehungen, in Führung und im Alltag.
Ein konkreter Raum dafür ist meine Workshop-Reihe im Januar
„Gute Vorsätze – und wie sie Wirklichkeit werden“:
drei Termine über Veränderung, innere Sicherheit, Selbstbild, Glaubenssätze und kleine Schritte, die wirklich gehen lassen.
Leicht, alltagstauglich und nah am echten Leben. - Surf & Soul Retreats als festen Raum verankern – für Körper, Geist und Seele.
Die Surf & Soul Retreats sind mein zentrales Herzensprojekt.
Sie vereinen alles, wofür ich stehe: mentale Gesundheit, Resilienz, Bewegung, Natur und bewusste Begegnung.
Sie sind Räume für eine ganzheitliche Erfahrung – mit dem Körper, mit dem Geist und mit der Seele.
Erfahrungen, die spürbar machen, dass das Leben in Wellen kommt und dass wir lernen dürfen, diese Wellen bewusst wahrzunehmen: nicht gegen sie anzukämpfen, sondern mit ihnen zu gehen, uns von ihnen berühren und leiten zu lassen – ohne darin unterzugehen.
Das nächste Retreat findet im Mai 2026 in Andalusien statt (23.05.–30.05.)
Diese intensive Erfahrung schafft etwas, das bleibt. Sie hilft, das Erlebte in den Alltag zu integrieren und zu leben – jenseits von Konzepten. - Sichtbar sein – mit dem, was mich wirklich ausmacht.
Ich will schreiben, sprechen, teilen.
Auf meiner Website, im Blog, auf Social Media, auf Bühnen und in Räumen, die nach Tiefe fragen.
Nicht perfekt, nicht geschniegelt, nicht angepasst – sondern lebendig, klar und echt. - Mehr Meer. Mehr Freude. Mehr Bewegung.
Ich möchte 2026 viel im Wasser sein.
Surfen. Wellen spüren. Kraft sammeln.
Ich will mir selbst treu bleiben, meinem Rhythmus folgen, Raum haben für Menschen, die mir nah sind – und für das, was mich lebendig macht.
Mit Vertrauen. Mit Freude. Mit Lust aufs Leben.
Mein Motto für 2026 heißt: Mehr Meer. Mehr Bewegung. Mehr Vertrauen.

4 Kommentare
Hallo Indira,
das Thema „Erinnerungen“ hat mich sofort angesprochen. Ist es nicht irgendwie auch das Positiv am älter werden, dass wir auf Ressourcen zurückgreifen können – aus unserer Erfahrungen und Erinnungen für die Zukunft schöpfen können?
Alles Gute für 2026!
Daniela
Hallo liebe Daniela,
ja, das stimmt. Danke für deinen Gedanken dazu.
Ich hätte es gerne noch viel früher erfahren, dass alles, was ich erlebt habe auch Ressourcen in sich birgt. Erst durch die intensive fachlich und auch persönliche Auseinandersetzung mit dem Thema Trauma und mentale Gesundheit, ist mir das so deutlich geworden. Und es ist ein riesengroßes geschenk.
Dir auch alles Gute und das was du für dich brauchst, um in deiner Kraft zu sein für 2026!
Herzliche Grüße
Indira
Hallo Indira,
vielen Dank für diese wellenreiche Einblicke in Dein Jahr.
Deine Ansatz, das Coaching mit dem Surfen zu verbinden, spricht mich als Longboarderin sehr an 😊
Und das Surfen ist für mich auch für meine mentale Gesundheit sehr wichtig. Ich nenne es gerne Moving Meditation, weil auf dem Wasser kann ich nichts beschleunigen, nichts erzwingen. Ich muss mich an die Wellen anpassen und warten – bis das nächste Set kommt, bis ich an der richtigen Stelle sitze, bis … Ach, ich liebs einfach.
Ich wünsche Dir ein tolles 2026, viel Erfolg und Gesundheit und immer mehr als ein Handbreit Wasser unter der Finne!
Liebe Grüße von der Silberküste,
Britta
Hallo Britta, genau so ist es 🙂 Ich plane auch zum Longboarden zu wechseln – deutlich entspannter und entspricht viel mehr meinem State of mind. Für mich ist es auch die beste Mediation – und dafür muss ich noch nicht mal viele Wellen surfen. Im Line up zu sitzen bringt mich komplett runter. Sehr schön, dass du diese Leidenschaft teilst. Wer weiß – vielleicht sehen wir uns ja mal im Line up.
Be like water
Herzliche Grüße
Indira